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Ich habe meinen bademaxx gestaltet

(vom 15.11.2007)

Gewinnerin des Wettbewerbs Kunst am Bau steht fest

Gewinnübergabe

Gewinnerin des Wettbewerbs "Kunst am Bau" steht fest

Elke Pfaffmann aus Offenbach bei Landau hat mit ihrem Kunstmodell gewonnen. Beim Bau öffentlicher Gebäude ist eine Förderung für Kunst vorgesehen. Daher haben die bademaxx-Verantwortlichen im Rahmen der Errichtung des neuen Sport- und Erlebnisbades einen Wettbewerb "Kunst am Bau" ausgelobt. Acht Künstler aus der Region beteiligten sich daran.

Für das zukünftige Kunstwerk wurde die Wand im westlichen Bereich - in unmittelbarer Nähe des Schwimmerbeckens - ausgewählt, die zurzeit "nackt" kaminrot gestrichen ist. Für die Gestaltung gab es keine Vorgaben, lediglich sollte sich das Kunstwerk kreativ und gestalterisch in die Gesamtarchitektur einfügen. Der Gewinnerin, die in Mainz und Stuttgart Kunst studierte, ist dies mit ihrem Entwurf, der spätestens Ende Februar/Anfang März 2008 fertiggestellt sein soll, besonders gut gelungen. Die zur Verfügung stehende Wand für die "Kunst am Bau" hat eine Fläche von 8,50 x 4,30 Meter und muss zunächst neu verputzt und gestrichen werden.

Bilder

Das Kunstwerk aus Email und Glas soll schließlich reliefartig aufgebracht werden, was durch das aufwändige Zusammentragen der Formen eine echte Herausforderung darstellt. Für Pfaffmann war es wichtig, dass ihr Werk mit der Architektur korrespondiert und nicht isoliert im "Raum" steht. Die dominante Deckenkonstruktion wird in den Mosaiken aufgenommen. Die Farbigkeit findet sich wieder im Wasser, auf den grünen Fliesen der Wärmebänke und an den Wänden. Der Farbverlauf von Wand und Kunstwerk geht von kaminrot in die Transparenz der Fensterfront über. "Das Kunstwerke lebt schließlich durch die Gedanken der Badegäste", so Pfaffmann. "Jeder kann sich vorstellen, was er möchte. Ich habe meinen bademaxx geschaffen".

Die Arbeiten sollen während des normalen Badebetriebs vonstatten gehen, was für die Badegäste zweifellos eine interessante Abwechslung beim Ziehen der Bahnen gen Westen sein wird. Als echte Bereicherung für das architektonisch eher nüchtern gehaltene Bad bezeichnete Bürgermeister Hanspeter Brohm das Kunstwerk. Das Honorar für die Gewinnerarbeit beträgt 45.000 Euro, an die anderen Künstler wurde ein Entwurfshonorar von je 800 Euro gezahlt.

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