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Sportabzeichen im bademaxx
Alle Schwimmmeister machen mit

Mitarbeiter des Bademaxx lassen Tradition aufleben und unterstützen die Sportabzeichen-Aktion.Karl Bentz vom TSV Speyer stellt den Kontakt her. Auf dem Programm stehen zum Teil mehrere Aufgaben im Wasser. Auf dem Gelände entstehen eine Laufbahn und Weitsprunggrube.

SPEYER. Gut 20 Jahre ist es her, dass in Speyer ein Schwimmmeister in seinem Betrieb die Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen (DSA) abgelegt hat. Gestern erhielten 14 Mitarbeiter des Bademaxx in Speyer ihre Orden für das abgelaufene Sportjahr 2009.

„Bis 1989 gab es jedes Jahr Sportabzeichen in den Bäderbetrieben“, sagte Bademaxx-Schwimmmeister Stefan Müller. Die Idee zur Wiederauferstehung dieser Tradition hatte Karl Bentz. Er ist der Beauftragte für Sportabzeichen beim TSV Speyer und nahm Kontakt zu Müller auf. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass sich gleich so viele dazu bereiterklären“, erzählte Bentz.

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Die 14 bei den Stadtwerken beschäftigten Bademaxx-Mitarbeiter seien alle Schwimmmeister oder in der Ausbildung dazu, teilte Müller mit. Die Teilnahme an den Prüfungen sei freiwillig gewesen. „14 ist eine schöne Zahl“, meinte auch Jutta Kopf, Vizepräsidentin des Sportbundes Pfalz. Das Bademaxx untermauere damit den Anspruch, ein sportliches Bad zu sein. Kopf: „Ich hoffe, dass dieses gute Beispiel auch in anderen Bädern übernommen wird.“ Fünf Aufgaben galt es zu bestehen. „Schwimmen gehört immer dazu“, unterrichte TSV-Beauftragter Bentz.

Für die einen ist dies ein Fluch – wer sich aber Schwimmmeister nennt, für den ist das kein Problem. So war es auch nicht verwunderlich, dass ein Großteil der Schwimmer dreimal zu Prüfungen ins Wasser sprang. Neben „normalem“ Schwimmen ohne Zeitbegrenzung gilt es, Leistungen bei Sprung, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer zu zeigen, um das Sportabzeichen an die Brust geheftet zu bekommen. In der Sparte Kraft gilt es, eine bestimmte Strecke im Wasser zurückzulegen – „aber innerhalb einer vorgegebenen Zeit“, erläutert Bentz. „Beim Sportabzeichen geht es um die persönliche Bestleistung vieler“, ergänzte Kopf.

In seiner aktuellen Form existiert es seit 1952 und ist in unzähligen Disziplinen möglich.

Eine weitere Besonderheit war, dass eigens für die Prüfungen eine Laufbahn und eine Weitsprunggrube auf dem Gelände des Bademaxx entstanden. Eine Schwimmerin war gestern bei der Auszeichnung nicht anwesend. „Sie hat sich den Rücken beim Weitsprung gezerrt, kein Scherz“, berichtete Müller. Die Gesamtzahl der Abnahmen durch den TSV stieg ebenfalls an, teilte Bentz mit: „Ich hoffe, dass alle in diesem Jahr wieder dabei sind.“ (fip)

Quelle: Rheinpfalz

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